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«Beide Tätigkeiten haben viel miteinander zu tun»

Text von Marco Meroni

16

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August

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2026

Unter der Woche entwickelt Marco Meroni, Managing Director der Agentur JUNE, Stories, die Marken medienwirksam inszenieren. Am Wochenende legt er die Hände in den Ton und modelliert Köpfe. Dabei denke er meistens an den Job, wie er in der vorletzten Folge der Sommerserie verrät.

Marco Meroni, wann und wie sind Sie zu Ihrem Hobby gekommen?
2017 durfte ich die Kampagne Woodvetia für das Bundesamt für Umwelt mitgestalten. Im Mittelpunkt standen 20 Holzstatuen von wichtigen Persönlichkeiten der Schweizer Geschichte und Gegenwart. Geschaffen wurden diese vom fantastischen Künstler Inigo Gheyselinck, zuerst aus Ton und erst dann aus Schweizer Holz. Das hat mich fasziniert und so wollte ich herausfinden, wie sich seine künstlerische Arbeit in meinen eigenen Händen anfühlt.

Was hat Sie so gepackt, dass Sie dabei geblieben sind?
Die Arbeit mit Ton zwingt mich zur Langsamkeit und das bringt Ruhe in mein sonst ziemlich hektisches Leben. Während ich modelliere, denke ich in einem anderen Modus über Kundenbriefings nach und das öffnet oft neue Wege.

Wie viel Raum nimmt das Hobby in Ihrem Leben ein – zeitlich, aber auch gedanklich?
Unterschiedlich. Im Sommer verbringe ich die meisten Wochenenden modellierend. Im Winter mach ich kleinere Sachen am Stubentisch, weil mein Atelier in einem alten Schweinestall untergebracht ist. Und da ist es so saukalt und feucht, dass ich mir jedes Mal einen Hexenschuss hole, wenn ich es trotzdem versuche.

Das ganze Interview mit Marco findet ihr auf persoenlich.